Leitbild

„Erdgeboren,
aufgerufen zur Gestaltung,
dem Göttlichen dienend,
im Geiste der Ahnen.“

(Wilhelm Schnitter)

Einleitung

Die Avalon-Gemeinschaft ist seit über 25 Jahren innerhalb der nationalen Bewegung als Treff- und Austauschpunkt sowie als metapolitischer Bildungsort aktiv. Im Leitbild wird kurz auf die Idee und die Aktivitäten der Avalon-Gemeinschaft eingegangen. Wollen Sie mehr über uns wissen, dann kontaktieren Sie uns!

Kurzgeschichte der Avalon-Gemeinschaft

Die Avalon-Gemeinschaft wurde im Jahr 1990 von Roger Wüthrich und drei weiteren Personen, aus seinem damaligen Kameradenkreis, dem „Zirkel 89“, ins Leben gerufen. Ursprung sowohl des „Zirkel 89“ wie auch der Avalon-Gemeinschaft war die „Wiking-Jugend Schweiz“. Diese wurde von Roger Wüthrich im Jahr 1987 gegründet.

Von 1990 an führte Roger Wüthrich die Avalon-Gemeinschaft mit großem Fleiß und voller Tatendrang, in der Hoffnung auf bessere Zeiten für unser Land und Europa. Über 13 Jahre lang organisierte er zusammen mit seinen Mitstreitern Vorträge, Ausflüge, Besichtigungen sowie die vier Jahresfeiern.

Im Sommer 2003 gab Roger Wüthrich seinen offiziellen Rücktritt als Vorsitzender der Avalon-Gemeinschaft bekannt. Roger Wüthrich ist bis heute ein aktiver Avalon-Angehöriger geblieben.
Das Amt wurde von Adrian Segessenmann übernommen, der es bis heute innen hat.

Die Avalon-Gemeinschaft konnte an der Julfeier 2010 ihr 20-jähriges Jubiläum feiern. Dieser Anlaß war ein Beweis dafür, daß die Avalon-Gemeinschaft mit ihrem Kurs auf dem richtigen Weg ist und diesen in Zukunft, den Zeiten entsprechend, weiter verfolgen wird.

Der Name „Avalon“

Avalon, weiße, nebelumwobene Insel im eisigen Meer. Avalon, Land der inneren Ruhe und der Zuversicht, heiliges Land der Kelten. Avalon Ursprungsland und ruhender Pol unserer europäischer Kultur. Das Land des Königs Artus gibt unserer Gemeinschaft den Namen. Menschen unserer Art und Weltanschauung sollen in ihrem Kreise Kraft finden, der Wolfszeit (Wertezerfall), die unsere Zeit heimsucht, zu trotzen. Sie ist geistige Zufluchtsstätte, ein Ort der Rückbesinnung auf die ewigen Werte Europas: Mut, Ehre, Treue.“

Im 3. Jahrhundert vor Christus reichte der keltische Kulturraum von Britannien bis Anatolien. Der Niedergang der keltischen Macht begann in Italien ca. 250. v. Chr. und wurde durch die Eroberung Galliens durch Cäsar (58 bis 51 v. Chr.) besiegelt. Die keltische Tradition hielt sich aber bis in das Mittelalter. Der bekannteste keltische König war der in der Sage erwähnte Artus von England (um 500 n. Chr.). Zu seiner Tafelrunde sollen die berühmten Ritter Kay, Gawein, Galahd, Lanzelot, Tristan, Parzival und Lohengrin gehört haben. Als der König starb, wurde sein Leichnam auf einem Schiff dem Atlantik übergeben. Der Sage nach trieb das Totenschiff zur Insel Avalon und dort, in jenem Paradies, soll Artus bis zum heutigen Tag verharren.

Wir wählten für unsere Gemeinschaft den Namen „Avalon“ deshalb, weil wir uns darin vor dem aktuellen Zeitgeist und seinen Verteidigern, in einem geschlossenen Kreis Unseresgleichen zurückziehen können.

Was ist die Avalon-Gemeinschaft?

Die Avalon-Gemeinschaft ist weder eine Partei noch ein Verein im Sinne des Gesetzes. Die Avalon-Gemeinschaft kennt auch keine formelle Mitgliedschaft. Wir sind eine lose Gemeinschaft, die sich in regelmäßigen Abständen in einem privaten Rahmen unter Seinesgleichen trifft.

Bei unseren Anlässen werden das gesellige Zusammensein, das bessere Kennenlernen, der Gedankenaustausch und die Vermittlung von Wissen als zentrale Punkte angesehen und gefördert.

Wir sind ein Zusammenschluß von national gesinnten Menschen, die sich sowohl innerhalb als auch außerhalb der umgebenden Gesellschaft bewegen. Unsere Gemeinschaft soll Gleichgesinnten die Möglichkeit bieten, sich frei und ungezwungen zu politischen und zeitgeschichtlichen Fragen zu äußern und darüber zu diskutieren. Wir erwarten keine einheitliche Meinung zu allen Themen. Im Gegenteil: Wir wünschen uns von unseren Angehörigen, daß sie sich eine eigene kritische Meinung bilden.

Da sich die Avalon-Gemeinschaft zu einem Europa der Vaterländer bekennt, ist das Denken in Völkern, also das Denken in biokulturellen Bahnen und die Forderung nach ethnischer Differenzierung, die einzige unabdingbare Voraussetzung zur Zugehörigkeit zu unserem Kreis.

Ziele der Avalon-Gemeinschaft

Die Avalon-Gemeinschaft arbeitet auf zwei Ebenen. Wir wollen erstens die fixen Anlässe im gleichen Zyklus weiter organisieren wie bisher, damit eine regelmäßige Zusammenkunft stattfindet. Zweitens geht es uns darum, die geistige und weltanschauliche Linie der Gemeinschaft zu festigen.

Entsprechend verfolgen wir folgende Ziele:

  • Förderung des Gemeinschaftsbewußtseins durch das Organisieren von diversen Anlässen (Vorträge, Feiern, Ausflüge usw.).

  • Vermittlung eines nationalen, traditionellen Wertegebildes.

  • Gestaltung der Gemeinschaft, so daß es uns gelingt, unseren Möglichkeiten entsprechend eine Alternative zum heutigen Zeitgeist zu bieten.

  • Erhaltung unserer Sprache, Kultur und Weltanschauung.

  • Erhaltung von Wissen und Fakten über Geschichte, Politik, Kultur und allgemeines Weltgeschehen.

  • Aufbau und Erweiterung von Bibliotheken.

  • Aufbewahrung von historischen Dokumenten.

Die Avalon-Gemeinschaft verfolgt keine parteipolitischen Ziele. Wir überlassen es deshalb unseren Angehörigen zu entscheiden, ob sie in Parteien und in der Politik aktiv mitarbeiten und sich exponieren wollen.

Gemeinschaft

Seit der Gründung der Avalon-Gemeinschaft im Jahr 1990 hat sich in der Welt einiges verändert. Diese Entwicklungen sind auch an unserer Gemeinschaft nicht spurlos vorbeigegangen und haben das Erscheinungsbild, den Altersdurchschnitt sowie die Angehörigen- und Besucherzahl geprägt. Es ist normal, daß diese Variablen sich mit den Jahren mal langsamer, mal schneller verändern. Was sich aber nicht (oder höchstens im positiven Sinne) verändern darf, ist der Gemeinschaftsgedanke. Denn eine Gemeinschaft soll schützen und stützen.

In einer Zeit, in der nichts mehr sicher scheint, kann man sich glücklich schätzen zu wissen, wo man sich wohl fühlt. Die Avalon-Gemeinschaft soll als eine Insel angesehen werden, die umgeben von Nebel, Schutz vor dem Weltgeschehen und „geistiger Entwicklung“ bietet. Wenn man auf diese „Insel“ kommt, streift man den Alltag ein Stück weit ab. Man trifft auf Gleichgesinnte, mit denen man tabulos, ohne Fesseln der politischen Korrektheit diskutieren und lernen, aber auch feiern und eine schöne Zeit verbringen kann. Die Angehörigen, Freunde und Interessenten der Avalon-Gemeinschaft sollen sich aber nicht nur an Anlässen treffen, sondern auch außerhalb. Je enger die Beziehungen und die Freundschaften zwischen den Einzelnen sind, desto stärker ist die Gemeinschaft. Die Bildung einer kleinen, aber zusammengeschweißten Gemeinschaft ist unseres Erachtens die einzige Möglichkeit, den schädlichen gesellschaftlichen Einflüssen so gut wie möglich auszuweichen, etwas Sand in das Getriebe der Internationalisten zu streuen und dem Zeitgeist entgegenzuwirken. Eine solche Gemeinschaft ist mehr wert als 100‘000 Wählerstimmen!

Schlußwort

Die Avalon-Gemeinschaft kann auf stolze 27 Jahre Lebensgeschichte zurückblicken. In diesem Zeitraum ist sie durch Hochs und Tiefs gegangen. Alte Weggefährten sind verstorben oder haben uns verlassen. Als im Jahr 2003 Roger Wüthrich den Vorsitz der Gemeinschaft an Adrian Segessenmann übergab, brachte dies in Sachen Angehörigenzahl und Altersstruktur Veränderungen mit sich.

Die Aufgaben, die wir zu meistern hatten, waren nicht immer einfach, und dennoch ist es uns gelungen, sie zu meistern. In Zukunft werden weitere Herausforderungen, auch Probleme auf uns zukommen, aber dies soll und wird uns nicht davon abhalten, unsere Verantwortung gegenüber der Gemeinschaft und unserer Sache wahrzunehmen.

Unsere Gemeinschaft hält es mit den Worten Nietzsches:

Über dich sollst du hinausbauen. Aber erst mußt du mir selber gebaut sein, rechtwinklig an Leib und Seele. Nicht nur fort sollst du dich pflanzen, sondern hinauf!“

Der Vorsitzende und Aktivkreis der Avalon-Gemeinschaft